3. kulturhistorische Wanderung

Die Wanderung führte nach Büddefeld, einer untergegangenen Siedlung im Tal unterhalb von Goldhausen, wo sich damals ein ,,Wunder” ereignet haben soll. Die Siedlung Budonenfeldon wurde zwar urkundlich zusammen mit Korbach und anderen Orten erstmalig im Jahre 980 genannt, als Kaiser Otto II. ihre Übertragung an das Kloster Corvey im Tausch gegen zwei Orte am Südharz besiegeln ließ. Büddefeld hat es aber schon viel früher gegeben.

 

Unsere Erlebniswanderung führte uns dorthin, wo der Sachsenherzog Widukind nach dem Jahre 785 wahrscheinlich gelebt und im Zusammenhang mit dem ,,Wunder von Büddefeld” gewirkt hat.

 

Der Mönch Luidger wurde von Widukind als Pferdedieb angeklagt und zum Tode verurteilt. Er wurde gesteinigt, war aber nur bewusstlos und  wurde christlich beerdigt, kam aber wieder zu Bewußtsein.


Wanderführer Dr. Erwin Günther erklärt der Gruppe an der Gerichtsstätte am Klusenberg das "Wunder von Büddefeld"
Wanderführer Dr. Erwin Günther erklärt der Gruppe an der Gerichtsstätte am Klusenberg das "Wunder von Büddefeld"
Im Vordergrund die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (links Wanderführer Dr. Erwin Günther). Im Hintergrund der Büddenteich (heute Goldhäuser Teich), ganz oben der Ort Goldhausen.
Im Vordergrund die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (links Wanderführer Dr. Erwin Günther). Im Hintergrund der Büddenteich (heute Goldhäuser Teich), ganz oben der Ort Goldhausen.